Mittwoch, 9. Mai 2012
Vergangenheit I
michung, 20:13h
Wie schon im Prolog erwähnt, bin ICH in einer kleinen Stadt am Niederrhein groß geworden. MEIN Vater war das Familienoberhaupt und MEINE Mutter war Hausfrau. Es war eine schöne Kindheit, die ICH in diesem kleinen Haus mit großem Garten hatte. ICH war oft draußen, bin Fahrrad gefahren, habe Drachen steigen lassen, wild geangelt und so manches Lagerfeuerchen auf dem ein oder anderen Spielplatz gemacht. MEIN bester Kumpel wohnte in der Nähe eines Baggersees, den wir unser Revier nannten. Dort haben wir die meiste Zeit unseres jungen Lebens verbracht, wenn wir nicht gerade im nahegelegenen Freizeitzentrum Bälle auf Tore oder in Körbe abgefeuert haben.
Er hatte ein wenig Ähnlichkeit mit Leonardo Dicaprio, konnte Klavier spielen und hatte aufgrund seines Charismas auch früher Glück bei den Mädels, worum ICH ihn sehr beneidete. ICH hatte eher etwas von dem Kind auf der Kinderschokolade-Packung, das inzwischen durch ein Neues ersetzt wurde, konnte nur rudimentär Gitarre spielen und war aufgrund MEINES Aufmerksamkeitsbedürfnisses, welches ICH von MEINEM Vater geerbt habe, aus Sicht der Mädels eher sein nerviges Anhängsel. Trotz, oder gerade wegen unserer Unterschiede waren wir die dicksten Freunde, die man sich nur vorstellen kann.
Er war damals auch schon sehr gut mit IHM befreundet. Ich konnte mit IHM damals noch nichts anfangen, da ich SEIN Verhalten völlig daneben fand. Es lag wahrscheinlich auch daran, dass ICH von Haus aus eingetrichtert bekommen habe, dass man nichts tut, was nicht erlaubt ist und immer schön die Wahrheit sagen muss. Daran habe ICH MICH auch immer gehalten, schließlich war ICH noch klein und hatte noch keine "eigene" Meinung.
Er hatte ein wenig Ähnlichkeit mit Leonardo Dicaprio, konnte Klavier spielen und hatte aufgrund seines Charismas auch früher Glück bei den Mädels, worum ICH ihn sehr beneidete. ICH hatte eher etwas von dem Kind auf der Kinderschokolade-Packung, das inzwischen durch ein Neues ersetzt wurde, konnte nur rudimentär Gitarre spielen und war aufgrund MEINES Aufmerksamkeitsbedürfnisses, welches ICH von MEINEM Vater geerbt habe, aus Sicht der Mädels eher sein nerviges Anhängsel. Trotz, oder gerade wegen unserer Unterschiede waren wir die dicksten Freunde, die man sich nur vorstellen kann.
Er war damals auch schon sehr gut mit IHM befreundet. Ich konnte mit IHM damals noch nichts anfangen, da ich SEIN Verhalten völlig daneben fand. Es lag wahrscheinlich auch daran, dass ICH von Haus aus eingetrichtert bekommen habe, dass man nichts tut, was nicht erlaubt ist und immer schön die Wahrheit sagen muss. Daran habe ICH MICH auch immer gehalten, schließlich war ICH noch klein und hatte noch keine "eigene" Meinung.
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